Lassen sich aus der Schließung eventuell auch Vorteile entwickeln?

Wie oben bereits kurz ausgeführt, können die durch diesen Schritt freiwerdenden Kapazitäten im St.-Marien-Hospital zukünftig gewinnbringend an anderer Stelle eingesetzt werden. So können, wie bereits erwähnt, bis zu 10.000 zusätzliche frauenärztliche Behandlungstermine in der gynäkologischen Vorsorge und Versorgung angeboten werden. Bedenkt man die kritische Versorgungslage in diesem Bereich, ist dies sehr erfreulich für unsere Region. Darüber hinaus werden mit dem personellen und räumlichen Ausbau unserer Spezialisierungen in der Ernährungs- und Suchtbehandlung sowie der Geriatrie Möglichkeiten geschaffen, die unsere medizinische Grund- und Regelversorgung qualitativ stärken und zukunftssicher aufstellen, da sie sich aus sich selbst heraus nicht auskömmlich finanzieren kann. Daher sind wir davon überzeugt, dass dieser wenn auch schwere Schritt der Umstrukturierung neue Möglichkeiten für das Bestehen einer sehr guten medizinischen Versorgung vor Ort und unseres Krankenhauses insgesamt schafft – und damit mittel- bis langfristig für alle Beteiligten letztlich in die richtige Richtung geht!