SAPV
Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung




„Du zählst - weil du da bist und du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens Bedeutung haben.“

 

Cicely Sauders


Bereits seit 2011 hat sich die Sozialstation St.-Marien auf die ambulante Palliativversorgung spezialisiert.


Unter Palliativversorgung versteht man die ganzheitliche Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen mit unheilbaren Erkrankungen.

Bei Palliativpatienten steht nicht die Lebenszeit im Vordergrund.

Nicht dem Leben mehr Tage, sondern dem Tag mehr Leben geben.


Die Palliativversorgung hat das Ziel eine bestmögliche Lebensqualität zu erreichen, die Selbstbestimmung schwerkranker Menschen zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tode in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen.

Dazu gehört auch die Begleitung und Unterstützung der Angehörigen.

Unsere Versorgung richten wir nach Bedürfnissen des Kranken.

 

Körperlich:

  • Körperpflege, palliative Mundpflege
  • Entlastende Lagerungen
  • Massagen, Einreibungen
  • Inhalation

 

In Zusammenarbeit mit dem Hausarzt:

  • Schmerztherapie
  • Medikamentenüberwachung und Verabreichung
  • Symptomlinderung (Erbrechen, Übelkeit u.a.)
  • Spezielle Wundversorgung
  • Stomaversorgung, DK-Versorgung
  • Infusions-Portversorgung
  • Parenterale Ernährung


„Wir helfen gern!“

 

Psychisch:


Wir nehmen uns Zeit

  • da zu sein
  • unterstützende Gespräche zu führen
  • Zuzuhören
  • Vorzulesen
  • zu schweigen


In der Auseinandersetzung mit der Erkrankung, stellen wir je nach Wunsch auch den Kontakt mit Bezugspersonen, Hospizmitarbeitern oder Ehrenamtlichen her.

 

Sozial:


Wenn unerledigte Konflikte und Dinge (z. B. Familienkonflikt, Testament u. ä.) den Kranken beschäftigen, unterstützen wir auf Wunsch mit Gesprächen oder ggf. auch mit Vermittlung.

 

Spirituell:


Wir ermutigen den Kranken zum Leben der eigenen Spiritualität, organisieren seelsorgerischen Beistand unter Berücksichtigung religiöser und kultureller Werte und unterstützen die Anwendung von persönlichen Ritualen.



Das Schiff!


Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte wie es am Horizont verschwindet. Jemand an meiner Seite sagt: "Es ist verschwunden."

 

 

Verschwunden wohin?

Verschwunden aus meinem Blickfeld - das ist alles. Das Schiff ist nach wie vor so groß wie es war als ich es gesehen habe.


Dass es immer kleiner wird und es dann völlig aus meinen Augen verschwindet ist in mir, es hat mit dem Schiff nichts zu tun.


Und gerade in dem Moment, wenn jemand neben mir sagt, es ist verschwunden, gibt es Andere, die es kommen sehen, und andere Stimmen, die freudig Aufschreien: "Da kommt es!"


So ist das mit dem Sterben!


                                              Charles Henry Brent (9.4.1862 – 27.3.1929)


Unser Team:


Wir sind geschulte Palliativpflegefachkräfte. Zusammen mit unseren Pflegekräften bilden wir eine Einheit und sind stets bemüht mit Achtung und Würde auf die Bedürfnisse der Kranken einzugehen.

 

Ansprechpartnerin:


Ursula Oltmann


Sozialstation St.-Marien

Moorstraße 3

26169 Friesoythe


Telefon: 04491 / 787 040

24 Stunden Rufbereitschaft

 


Verfasser: Autorenteam
Stand: 12.09.2016