Leitbild


Unser Leitbild gilt für alle Einrichtungen des St.-Marien-Stifts und beinhaltet die nachfolgenden Grundsätze für die Patientenbehandlung und den Umgang mit den Mitarbeitern.


Grundmotivation

Die Einrichtungen des St.-Marien-Stifts sind in ihrem unternehmerischen Handeln der Botschaft und dem Geist von Jesus Christus verpflichtet. Dahinter steckt ein Anspruch für das konkrete Handeln aller im Stift Tätigen. Zudem besteht die feste Hoffnung darauf, dass es über alle Anstrengungen hinaus des Segens und des Bestandes Gottes bedarf, der letztlich alles zum Guten führen kann auch weit über jegliches menschliches Mühen hinaus.


Prinzipien

Das St.-Marien-Stift, ihre Organe, Leitungen und Mitarbeitenden orientieren sich an der biblischen Botschaft vom liebenden und befreienden Gott, der sich besonders der schwachen, kranken und ausgegrenzten Menschen angenommen hat. Sie wollen die Nähe Gottes für Hilfesuchende sowie für Mitarbeiter(innen) und die Gesellschaft erfahrbar machen. Dieser Auftrag wird greifbar und konkret in den Prinzipien der katholischen Soziallehre, die von Personalität, Solidarität und Subsidarität geprägt ist und die Prinzipien der Menschenwürde, der Gerechtigkeit, des Gemeinwohls, der Anwaltschaft und der Nachhaltigkeit verwirklicht.


Auftrag

So wie das Heil Gottes allen Menschen gilt, bietet das St.-Marien-Stift ihre Leistungen jedem Menschen an - unabhängig von seiner Herkunft, seinem Geschlecht, seiner Weltanschauung oder seiner Lebenssituation. Die Einrichtungen des St.-Marien-Stifts helfen mit, jedem Menschen seine Würde von Anfang an zu entfalten und bis zum Ende zu behalten.


Dienstgemeinschaft

Dienstgeber und Dienstnehmer erfüllen in der Dienstgemeinschaft gemeinsam den kirchlichen Auftrag im Vertrauen auf die Führung Gottes. Ein wesentlicher Ausdruck hierfür ist das gemeinsame Feiern und Bekennen des Glaubens. Der Glaube prägt das Miteinander und die Art und Weise des Umgangs untereinander.


Kunde

Die Einrichtungen des St.-Marien-Stifts stellen die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt. Sie berücksichtigen dabei die Bedürfnisse der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden. Im Zentrum steht der Mensch, er existiert als ein einzigartiges und unwiederholbares Wesen, als ein "Ich", das in der Lage ist sich selbst zu begreifen, sich selbst zu beherrschen, sich selbst zu bestimmen. In diesen Wesenszügen des Menschen wird seine ganze Würde sicht- und erfahrbar.








Verfasser: Autorenteam
Stand: 27.01.2010