Klinik für Geriatrie

Die Klinik für Geriatrie ist neben der Behandlung aller internistischer Krankheitsbilder ein weiterer Schwerpunkt im St.-Marien-Hospital Friesoythe.

Die Geriatrie (Altersmedizin) ist der Zweig der Medizin, der sich mit der Gesundheit im Alter beschäftigt. Im höheren Lebensalter bekommen akute Erkrankungen oft eine andere Bedeutung und können u.a. auch zur Einschränkung der Aktivitäten des täglichen Lebens (activities of daily living / ADL) führen. Unter ADL versteht man die Grundbedürfnisse im Alltag für ein möglichst unabhängiges Leben, wie z.B. Kommunikation, Mobilität, Ernährung etc.




Chefärztin


-Dr. med. Corinna Drebenstedt-

Fachärztin für Allgemein.- und Innere
Medizin, Geriatrie und spezielle
Schmerztherapie


Chefarzt

-Jürgen Bonarius-
Internist und klinischer Geriater


Der Schwerpunkt liegt in der Akutbehandlung einer schweren internistischen / neurologischen Erkrankung in Kombination mit einer frührehabilitiven geriatrischen Komplexbehandlung.

Damit nach der akuten Erkrankung möglichst wieder ein selbständiges Leben geführt werden kann, erfordert dies eine ganzheitliches Vorgehen. Das heißt, dass während der Akutberhandlung bereits das geriatrische Team mit eingebunden wird.
Für die komplette Behandlung und Betreuung geriatrischer Patienten steht ein großer Personalpool verschiedener Fachrichtungen vor Ort zur Verfügung.


Team
  • Ärzte

  • Physiotherapeuten

  • Ergotherapeuten

  • Logopäden

  • Sozialarbeiter

  • Pflegepersonal




Diagnostik und ganzheitliche Therapie werden individuell auf den Patienten zugeschnitten. Neben der bedarfsgerechten Akutmedizin ist unser Ziel, ein Höchstmaß an Selbständigkeit, Wohlbefinden, Mobilität usw. wiederherzustellen, sowie die Verminderung des Pflegeaufwandes, die Gewährleistung der Weiterversorgung sowohl Zuhause als auch in Pflegeeinrichtungen.

In unserer Klinik gilt dieses ganzheitliche Vorgehen auch für die Intensivstation, soweit zumindest frührehabilitative Ziele bestehen. Hier möchten wir 3 Beispiele erwähnen

  • Bei einem frischen Schlaganfall mit Lähmungen werden Sprach- und Schluckstörungen sofort neben der medizinischen Akuttherapie durch tägliche Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie behandelt, wodurch sich der Verlauf deutlich verbessert
  • Bei einer Lungenentzündung verbessern Atemgymnastik und andere physio- oder ergotherpeutische Verfahren ebenfalls die Behandlung
  • Bei Unfällen mit Operationen werden die Patienten möglichst früh auf die internistische Abteilung übernommen, wenn eine gewisse Mobilisierung erlaubt ist. Mit passiven und aktiven Bewegungsübungen soll ein Aufbau der Muskelkraft und die Bewegungsmöglichkeiten wieder hergestellt werden.

Bei weiteren Fragen scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren


Wir sind für Sie da!


Kontakt

Tel.Nr.: 04491 / 940 845
Fax:     04491 / 940 849




Verfasser: Autorenteam
Stand: 21.11.2011